
3. Liga
TROTZDEM GEWONNEN
Gestrandet, verletzt oder krank: Kuchl im Pech
Fußball-Westligist Kuchl hat zum Frühjahrsauftakt in Schwaz einen souveränen 2:0-Sieg gefeiert. Doch eine Sache hatte Trainer Thomas Hofer dennoch zu beklagen. Seekirchen blickt nach Niederlage gegen Wacker nach vorne.
Ein Urlaub in Sri Lanka wurde für zwei Westliga-Kicker zum Albtraum. Die Kuchl-Spieler Raphael Rainer und Daniel Temel mussten wegen des Krieges im Iran länger auf der Insel im Indischen Ozean bleiben, verpassten dadurch auch den Frühjahrsauftakt ihres Teams gegen Schwaz. Doch neben dem Duo fehlten den Tennengauern noch zahlreiche weitere Kicker. „Wir haben viele auch kurzfristige Ausfälle gehabt, waren etwas dezimiert“, beklagte Trainer Thomas Hofer nach dem 2:0-Sieg in Schwaz. Bartu Aygün fehlt mit Achillessehnenriss sowieso länger, Finn Ratzer hatte Adduktorenprobleme und Florian Wiedl fiel krank aus. „Es ist schon kurios. Wir haben in der Vorbereitung nicht einen Ausfall gehabt. Im Training und bei den Testspielen waren immer alle da“, muss der routinierte Coach schon fast lachen über das Pech, das seit März am Kuchler Stiefel klebt.
Am Wochenende hat Kuchl spielfrei. „Das hilft uns, dass wir drei bis vier Spieler wieder zurückbekommen“, hofft der 56-Jährige. Am Ende ist es aber keine allzu lange Pause. Denn am Mittwoch, dem 25. März, geht es mit einer englischen Woche wieder weiter. „Wir trainieren diese Woche einfach gut.“
Das macht auch Seekirchen, das im Schlager gegen Wacker Innsbruck 0:1 verloren hat. „Es ist hart, aber nächste Woche geht es weiter. Da müssen wir schauen, dass wir die Leistung wieder auf den Platz bringen“, war Fabian Neumayr ob der Niederlage enttäuscht, blickt wieder nach vorne. Das Ziel für die verbleibende, letzte Saison in der Regionalliga West, bevor der Zusammenschluss mit Oberösterreich kommt? „Wir wollen jedes Spiel gewinnen. Den Tabellenplatz schauen wir uns nach der Saison an.“
Positiv im Spiel gegen Wacker war das Debüt von Tormann Elias Pitterka, der den an der Schulter verletzten Severin Heuberger ersetzte. „Die Atmosphäre war genial“, strahlte der 20-Jährige, der Richtung Profifußball schielt.
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